Montag, 6. Februar 2012

9/11 Badesalz

Nachdem ich nun schon seit 2008 über das Thema Räuchermischungen berichte, bekam ich zum ersten Mal Gratis-Samples zugesandt. Bei den Produkten in dem Umschlag handelte es sich um das 9/11 Crystal Powder Bathsalt (1g) und eine Räuchermischung (2g) mit dem Titel Red Berlin. Auf das Red Berlin werde ich in einem weiteren Bericht eingehen. Dieser Erfahrungsbericht ist ganz dem 9/11 Badesalz gewidmet.

Ich war natürlich wie immer sehr neugierig und konnte es garnicht erwarten, als erstes das Badesalz unter die Lupe zu nehmen. Dies hat wohl den Hintergrund, dass ich bisher noch keinerlei Erfahrungen mit legal highs aus dem Bereich der Badesalze sammeln durfte und meine letzten Erlebnisse mit Amphetaminen oder Kokain schon eine Weile in meiner Jugend zurück liegen. Leider gibt es weder auf der Verpackung des 9/11 Crystal Powder Bathsalt noch im Web Informationen darüber, welche Inhaltsstoffe in dem Material zu finden sind. Dies hat mich etwas beunruhigt, da ich so keinerlei Anhaltspunkte für eine sinnvolle Dosierung hatte.


Aus diesem Grund habe ich mich nach dem Frühstück vorsichtig mit dem Material beschäftigt und den Konsum bzw. Missbrauchsversuch mit einer geringen Dosierung des 9/11 Badesalz (Vgl. Foto) gestartet. Die Konsistenz dieses Materials hat mich übrigens ziemlich fasziniert. Der Name “Crystal Powder” ist bei diesem Badesalz wirklich Programm. Die winzige kleinen Kristalle lassen sich schön dosieren und scheinen federleicht zu sein.

Nachdem ich mich nun für eine Initialdosierung entschieden hatte, konnte der erste Versuch auch schon losgehen. Ich habe das zu einer Line zurecht gelegte 9/11 Badesalz mit einem zusammengerollten 5 € Schein in mein rechtes Nasenloch gezogen. Hui – sofort war es da, dieses spezielle, charakteristische Brennen in der Nase. Irgendwie ist es schon erstaunlich, dass man dieses teilweise schmerzhafte Erlebnis irgendwann auf eine spezielle Art und Weise anfängt zu genießen. Während der obligatorischen Zigarette danach bemerkte ich, wie sich die Wirkung des Badesalz entfaltet.

Trotz der relativ geringen Dosierung bemerkte ich, wie mein Mitteilungsbedürfnis, meine Konzentration und mein Energie-Level anstiegen. Das Körpergefühl veränderte sich bei dieser Dosierung nur gering, aber durchaus angenehm. Ich habe mich dann erst einmal mit diversen anderen Tätigkeiten beschäftigt, um die Wirkung des 9/11 Badesalz auf Alltagstauglichkeit zu testen. Nachdem ich während des Tests auf Alltagstauglichkeit schon die eine oder andere kleine Line nachgelegt hatte, beschloss ich gegen Abend, das Material nun etwas intesiver unter die Lupe zu nehmen.

Im Detail bedeutet dies, dass die Einzeldosierungen etwas größer und die Abstände zwischen den Konsum-Ritualen geringer wurden. In höheren Dosierungen ist die Wirkung des Badesalz weniger subtil, sondern deutlich spürbar mit einem gewissen Rush direkt nach dem ziehen – sehr angenehm. Mein Konsummuster während dieser Session pendelte sich recht schnell bei 1x nachlegen pro Stunde ein und ich empfand die Wirkung irgendwann derartig angenehm, dass ich beschloss, die Session soweit auszudehnen, bis das 9/11 Badesalz vollständig verkonsumiert ist.

Das funktionierte soweit sehr gut. Donnerstag gegen 18:00 zog ich die letzte Line des Materials, um die Wirkung des 9/11 Badesalz letztmalig zu genießen und die Session abszuschließen. Ein paar Stunden nach dem letzten Badesalz-Konsum setzte solangsam auch eine natürliche Müdigkeit ein, die ich mit ein wenig Dutch Orange Mix unterstützte, um gegen 24 Uhr in einen tiefen und erholsamen Schlaf zu fallen

Als ich dann etwa 13 Stunden später erwachte, ging es mir zu meiner Verwunderung ziemlich gut. Normalerweise bin ich nach solchen Sessions (>= 30h wach + Konsum/Missbrauch) deutlich angeschlagener. Neben einem ziemlich ausgeprägten Hunger und meinem normalen morgendlichen Kater konnte ich keine nennenswerten Nachwirkungen von dem kleinen 9/11 Badesalz Exzess spüren. Das erste Mal Naseputzen an diesem Morgen war natürlich etwas blutig, aber das dürfte niemanden wundern. Wenn man in derartig kurzer Zeit die Nasenschleimhäute mit 1 Gramm Chemie quält, darf man sich darüber wohl nicht wundern.

Um den 9/11 Badesalz Erfahrungsbericht zu vervollständingen, möchte ich nun an dieser Stelle mein Fazit zu dem Produkt 9/11 Crystal Powder Bathsalt präsentieren. Leider habe ich keine Ahnung, welche RCs in dem Produkt enthalten sind und kann auch keinen Vergleich zu anderen aktuell am Markt verfügbaren Badesalzen aufstellen. Dennoch hat mich dieses Produkt im Hinblick auf seine Amphetamin-ähnliche Wirkung sehr überzeugt. Es fehlt zwar ein wenig an Euphorie, aber dieses unbeschreibliche ‘verklascht’ und ‘verstrahlt’-sein erinnert mich an sehr angenehme Sessions. Darüber hinaus bleibt der vielen von Amphetamin vermutlich bekannte, ziemlich reudige emotionale-Kater am Tag nach der Session aus.

Ganzheitlich betrachtet handelt es sich beim 9/11 Badesalz um ein Top-Produkt, dass ich jedem Konsumenten von Badesalzen für einen Versuch empfehlen kann. Der einzige Nachteil an diesem Produkt ist in meinen Augen der Preis. Dieser liegt aktuell bei knapp 35 € pro Gramm – das ist schon eine stolze Hausnummer. Selbst mit einer verdammt miesen Connection bekommt man zu diesem Preis sogar in Baden-Württemberg knapp 2,5 Gramm Amphetamine/Pep/Speed, womit man in punkto Rauschintensität genausoviel und in der Zeitlichen Hinsicht sogar noch mehr Spaß haben kann. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass viele Konsumenten diesen Preis trotzdem gerne bezahlen, da ihnen hiermit der Kontakt zu Dealern und allem was dazu gehört erspart bleibt.

Freitag, 3. Februar 2012

Erfahrungsbericht : BlaBla 3g

BlaBla 3g Erfahrungsbericht - Nachdem das letzte Produkt, welches ich dem dokumentierten Missbrauch unterzogen habe, aus dem Hause Jural stammte, möchte ich heute über meine Erfahrungen im Hinblick auf den Missbrauch eines Produktes aus der Produktion von Nature Xience (NX) berichten. Wie der Titel des Artikels schon verrät, handelt es sich im Detail um das Produkt Blabla 3g. Diese Räuchermischung ist streng betrachtet gar keine, denn verkauft und deklariert wird das Produkt als “Herbal Hair Henna”. So verwundert es nicht, dass die Hinweise zur korrekten Verwendung des Produktes einmal gar keine Räucherschale zur Verwendung nahe legen, aber dazu später mehr.

Die Verpackung des Produktes Blabla 3g Herbal Hair Henna weist für Räuchermischungen und ähnliche Produkte aus dem Bereich der legal highs übliche Dimensionen auf. Im Detail belaufen sich die Maße der Verpackung auf 8 cm in der Breite und10 cm in der Höhe. Einen Zip-Verschluss sucht man leider vergeblich. Die Optik der Verpackung ist sehr schlicht in schwarz gehalten. Auf der Vorderseite sieht man im Wesentlichen den Schriftzug “Blabla” nebst einem Motiv, dass die meisten aus dem Video zu dem Titel “Bla Bla Bla” von Gigi D’Agostino kennen dürften. Am unteren Ende der Vorderseite befindet sich darüber hinaus der Schriftzug “Herbal Henna 3g”.

Auf der Rückseite der Blabla 3g Verpackung befindet sich eine recht witzige Anleitung, nach der man das enthaltene Kraut mit Zitronen- oder Orangensaft nebst anderen Zutaten mischen soll, um es nach einer gewissen Ruhezeit von etwa 12 Stunden in die Haare zu applizieren wie Henna. Unterhalb der lustigen Anleitung befindet sich in Großbuchstaben der Hinweis “FOR EXPERT USE ONLY”. Anschließend folgt eine Liste von Inhaltsstoffen nebst diversen Symbolen und den Warnhinweisen, dass man das Produkt nicht konsumieren und außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren soll.

Nun gut, soviel zur Verpackung des Produktes Blabla 3g. Der Inhalt ist wenig überraschend sehr ähnlich zu den sonstigen am Markt erhältlichen Räuchermischungen, sogar der Geruch erinnert stark an die üblichen Verdächtigen. Um mir einen Eindruck des Missbrauchpotenzials dieses Produktes zu verschaffen, habe ich das Kräutermaterial wie gewohnt in vorsichtiger Dosierung in der Bong verräuchert. Der beim Missbrauch entstehende Rauch lässt sich problemlos inhalieren, der Geschmack ist wie bei den meisten vergleichbaren Produkten.

Die Rauschwirkung durch den Missbrauch des Produktes Blabla 3g Herbal Henna setzt schon wenige Minuten nach der Inhalation ein und ist durchaus angenehm stark. Nach etwa 60 bis 70 Minuten stellte sich bei mir allerdings schon das Verlangen ein, weiteren Missbrauch mit diesem Produkt zu zelebrieren. Um den Blabla 3g Erfahrungsbericht abzuschließen, folgendes Fazit zu diesem Produkt aus dem Bereich der Legal Highs. Blabla 3g ist ein interessantes Produkt mit starker Rauschwirkung beim Missbrauch. Die Dauer und der Charakter des Rausches sind durchschnittlich. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist schlecht.